Vereinsheim

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Die Idee ein eigenes Vereinsheim zu besitzen, spuckte in den Köpfen der 19er, da es immer schwieriger wurde geeignete Räumlichkeiten für unsere Spielersitzungen und Feierlichkeiten zu finden. Konnte ein Verein unserer Größenordnung überhaupt das Risiko der Finanzierung und mit der Unterstützung seiner Mitglieder rechnen? Nach einem Gespräch mit dem damaligen Sportamtsleiter Emil Haas, Alfred Kahl und Mike Klein, wurden wir in unserer Idee vom Bau eines Vereinsheimes bestärkt. In zahlreichen Sondierungsgesprächen mit Sportamt, Ortsverwaltung, Ortsbeirat bis hin zum Oberbürgermeister und mit erarbeiteten Bauplänen der Brüder Winfried und Rainer Winkler war der Grundstock gelegt.

Bei der Jahreshauptversammlung 1986 schlug der neue Vorstand den Mitgliedern den Bau eines Vereinsheimes am Dyckerhoff-Sportplatz vor. Die Mitglieder Versammlung stimmten zu. Und sofort legten die Verantwortlichen los. Nach Gesprächen mit dem Bauamt wurden die Baupläne zügig bearbeitet und genehmigt. Mitglieder des Vorstandes spendeten spontan 2.000,- DM, um den Grundstock zu stellen. Eine eingeleitete Baustein-Aktion brachte die nächsten Mittel. Ein in der Höhe nicht erwarteter Zuschuss der Stadt Wiesbaden und des Ortsbeirates sowie großartige Unterstützung mit Sach- und Geldspenden Biebricher Unternehmen ließen uns optimistisch loslegen.

Am 9.8.1986 wurde die Baustelle vermessen und abgesteckt und am 16.8.1986 vollzog der damalige Ortsvorsteher Dieter Löber den ersten Spatenstich. Unsere Eile mit dem Vereinsheimbau wurde dadurch dokumentiert, dass während des feierlichen Umtrunks mit Biebricher Prominenz, bereits durch einen Bagger die Baugrube ausgehoben wurde. In diesem Tempo ging es weiter. Unter der Leitung unseres Bauleiters Karl-Heinz Klug konnte bereits Mitte November Richtfest gefeiert werden. Für Leute vom Fach mögen drei Monate normal sein. Aber hier waren Mitglieder und Freunde am Werk, die bisher nicht viel mit Bauarbeiten zu tun hatten. Noch vor Weihnachten 1986 war das Dach gedeckt und die Fenster montiert, die Baustelle konnte also im Trocknen überwintern.

Nach einem langen kalten Winter konnte im Frühjahr endlich wieder richtig losgelegt werden. Der Innenausbau begann mit viel Klein und Feinarbeit. Die Bauleitung konnte dann Ende Oktober 1987 stolz verkünden: Der Bau ist bezugsfertig. Am 7. November 1987 konnte unser Schmuckstück mit einer kleinen Feier offiziell seiner Bestimmung übergeben werden. Nach über 5000 freiwilligen Arbeitsstunden war es geschafft.
Doch fünf Jahre später kamen die ersten Gedankenspiele über eine Erweiterung. Auf Grund mangelten Unterbringungsmöglichkeiten in der Sporthalle wurden Trikots, Bälle und Sportgeräte im Vereinsheim gelagert, das führte zu erheblichen Problemen, zumal der Verein weiter im Wachstum war.

Man entschloss sich, einen Anbau für Sportmaterial und einem kleinen Büro von 5×7,5 Meter zu bauen. Die üblichen Behördenwege waren bekannt und schon Ende 1993 wurde die Baugenehmigung erteilt. Im März 94 ging es los, Vermessen der Baustelle, Aushub, gießen der Bodenplatte, Mauerarbeiten, Dachgebälk und Dachdecken. Bis zur Weihnachtsfeier 1994 war es geschafft.

Das Vereinsheim war frei von Trikotschränken und sonstigem Gerümpel. Heute wissen wir, dass dieser Anbau mit Lagerraum und Vereinsbüro die optimale Lösung ist.

Die Erbauer wollen wir nicht vergessen, dabei waren: Karl-Heinz Klug, Siggi Junker, Pit Kerner, Jürgen Kraft, Michael Scharfenberg, Mike Klein, Edi Lang, Michael Dyda, Manfred Saunus, Karl-Heinz Müller, Norbert+Hermann Schütz Karl-Heinz Troidl, Karl-Heinz Nehrbass, Karl-Heinz Höhn, Peter Handke, Udo Ott, Jürgen Birk, Peter Friebel, Klaus Traber, Rainer+Winfried Winkler, Mathias Pollner, Alfred Kahl, Dieter Kraeft, Pelle Kühne ,Kurt Fischer und viele unserer Frauen die die Baumannschaft mit Verpflegung versorgten.

Mike Klein

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